Mostfun

Nach einer seltsamen Bemerkung bei einer Vereinssitzung unseres Modellflugvereins kam bei mir der Wunsch auf zum Adventsfliegen etwas besonderes zu machen.

 

Idee

Der erste Ansatz war, mit meiner Fun-Cub Christbaumkugeln in den Himmel zu schleppen. Zuerst normale, dann welche aus Kunststoff. Aber ich hatte Bedenken dass die Kugeln eher unmotiviert in einem steilen Winkel am Faden hängend keine besonders gute Figur manchen könnten. Die nächste Idee waren Styroporkugeln aus der Bastelabteilung zu Weihnachtskugeln umzubauen - größer und auch leichter als die Originale.

Es gibt in der Bastelabteilung auch Styroporringe - warum also keinen Adventskranz bauen. Oder einen Ringflügler in der Form eines Adventskranzs?

Letzten Endes machte die Idee eines fliegenden Weihnachtsbaums das Rennen.

 

Design 

Nun kommt die Flugerprobung und die obligatorischen Daten. Aus dem Erstflug habe ich mit genommen, dass die Oberseite der Horten Farbe braucht, um sichtbarer zu werden.

Ich habe ein paar Streifen Oratrim auf die Oberseite gebügelt.

Eigentlich wollte ich schon letztes Wochenende fliegen, aber das Wochenende war gezeichnet von immer wiederkehrenden Böen, die ein Landen unkalkulierbar machten.

Hier ist Werner bei der Begutachtung zu sehen.

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Aufteilung der Komponenten (Konzept)

Die Lage der Komponenten bestimmt die Menge des Trimbleis, die Kabellängen und damit auch das Fluggewicht. Außerdem beeinflusst die Lage auch die Störfestigkeit und das thermische Verhalten. Aus dem Grund fange ich sehr früh an, mir Gedanken über die Lage der Komponenten zu machen. Hier noch ein frühes Konzept, das aber wegen des Schwerpunkts nicht funktioniert hat (wusste ich damals noch nicht). Ganz vorne an der Nase hatte ich den Akku vorgesehen. Kurz dahinter sollten die beiden Regler und der BEC zum liegen kommen. Der leichte Empfänger sollte hinten im Rumpf zum liegen kommen.

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Laminierversuche

Die folgenden Tests sollten klären, in wie weit sich verschiedene Fasern auf einem Styrodur-Kern verarbeiten lassen und wie nach dem Aushärten die Eigenschaften sind. Insbesondere war ich auf die "Scharnier"-Tauglichkeit gespannt. In manchen Foren wurde wild diskutiert, ob Aramid oder Abreißgewebe ein gutes Ruderscharnier ergeben. Für mich war auch das UD-Aramid (Position 4) eine Option. Ich habe folgendes getestet: