Mostfun

Zurück zu "Horten, der Bau Teil1"

 

Laminierversuche

Die folgenden Tests sollten klären, in wie weit sich verschiedene Fasern auf einem Styrodur-Kern verarbeiten lassen und wie nach dem Aushärten die Eigenschaften sind. Insbesondere war ich auf die "Scharnier"-Tauglichkeit gespannt. In manchen Foren wurde wild diskutiert, ob Aramid oder Abreißgewebe ein gutes Ruderscharnier ergeben. Für mich war auch das UD-Aramid (Position 4) eine Option. Ich habe folgendes getestet:

Zurück zu "Horten: Pilot an Bord"

 

Der dritte Artikel beschäftig sich nun mit dem Bau meiner Horten. Das hat nun etwas gedauert, aber ich hatte noch einige Vorversuche zu machen und die Lichtanlage hat mich auch ordentlich beschäftigt.

Dies ist mein erstes Flugzeug, das ich nicht aus normalen Schaum gebaut habe. Das bedeutete für mich, neue Techniken zu lernen. Ich beschreibe hier den Verlauf des Projekts - mit Fehlschlägen. Wer gerade die Horten aufbaut, den bitte ich um etwas Geduld, damit meine Erkenntnisse bei Bedarf einfließen können.

Zurück zu "Horten endlich da"

Der erste Bauabschnitt beschäftigt sich mit dem Cockpit. Eine einfache Sache, um in die Materie rein zu kommen. Nach vorsichtigem Herauslösen der beiden Pilotenhälften hab ich den Piloten zusammengeklebt. Allerdings - da hat wohl meine Kosmetikausbildung zugeschlagen - war das "Hautbild" des Piloten nicht akzeptabel. Zu grobporig, fast schon ins seborrhoe übergehende Hautbild. Mit Schminke - Verzeihung Farbe würde da wohl nicht viel machbar sein.

Als, gefühlt, vor einem halben Jahr ein Vereinskollege mir sagte, dass es im Internet einen Menschen gibt, der einen Horten-Bausatz aus Schaum entwickelt hat, hatte ich mit dem Thema Horten längst abgeschlossen.

Gründe dafür waren die einschlägigen Erfahrungsberichte in den Foren, das Buch "Schwanzlose Flugzeuge" (Autoren: Karl Nickel, Michael Wohlfahrt, ISBN 3-7643-2502-X  Kritik) das auch gehörig mit dem Horten-Mythos aufräumt und die Tatsache dass zum Zeitpunkt meines "Hortenintersses" ausschließlich Holzbausätze im Internet (z.B. Nurflügelteam) verfügbar waren. Holz kommt aber durch meine beengten Platzverhältnisse, dem Mangel einer Werkstatt und meinen Mangel an Holzbaukenntnissen nicht in Betracht.

Vor zwei Wochen war es endlich so weit. Nach langer Wartezeit hat das Wetter gepasst und Sebastian hatte auch Zeit.

Ich hatte im Vorfeld Bedenken, weil die Corsair deutlich schwerer ausgefallen war als geplant. Für einen Schaumflieger ist ein Startgewicht von 5,7kg doch ein Wort. Dann wußte ich von meiner Mustang, dass Warbirds doch einiges an Eigenleben entwickeln können. Außerdem wollte ich wenigstens ein Video machen, wenn der Erstflug schief gehen sollte.

Hier die letzten Bilder vor dem Start: 

Corsair vor dem Erstflug. Probeaufnahme mit der Kamera