Mostfun

Nach einigen umfangreichen Tests, vielen Starts und Landungen, nun hier abschließend noch ein paar Tipps und Anmerkungen zu Mustang von FMS.

 

Nachdem meine Easystar geraume Zeit sehr schön geflogen war, klang in der letzten Zeit der Motor etwas "keriniger". Vor zwei Wochen wurde der Motor dann so laut, daß mich Vereinskollegen auf ihn ansprachen. Es war wohl ein Lagerschaden. Beim Laufen lassen auf dem Boden konnte man deutlich sehen, daß sich der Rotor (Glocke) beim drehen ca. 1,5mm radial schwang. Ein neuer Motor mußte her. Alle in meiner "Motoren"-Schachtel vorhandenen Motoren waren entweder zu schwach oder viel zu stark.
Deshalb habe ich wieder einmal beim Natterer (www.natterer-modellbau.de) vorbei gesehen, da ich dort öfter fündig und zufrieden war. (Nein, ich werde nicht von Natterer unterstützt, aber das Preis/Leistungsverhältnis der Torcster-Produkte ist in Ordnung.)

Eigentlich wollte ich jetzt einmal einen Holz-Flieger kaufen...eigentlich. Denn dann habe ich die Mustang gesehen. Ein klasse Finnish, Einziehfahrwerk und ca. 1,5m Spannweite. Ja, die sollte es sein.

Auch der schicke 4-Blatt-Propeller macht etwas her. Ein Test in einem Heft (Foamie 1/11) war sehr positiv und verhiess ein gutmütigen Flieger, rasentauglich und mit ordentlich Kraft. 

Heute habe ich meine Cularis geschrottet, und zwar so, daß der ganze Rumpf neu aufgebaut werden muß.

Wie es dazu kam...

Nun wollte ich doch einmal mit dem Kunstflug anfangen. Ein geeigneter Kandidat war schnell gefunden die YAK54 Carbon-Z von E-flite - angeblich unzerstörbar, kräftig und fertig gebaut - da tut es dann doch nicht so weh, wenn das Teil in den Acker steckt. Also gleich bestellt.

Die Eckdaten waren (Herstellerangaben/Händlerangaben):
Spannweite 1220mm
Länge 1230mm
Gewicht 1730g
Akku 4s 2800mAh
Tragflächenfläche (-inhalt) 34dm^2
Flächenbelastung 50,14g/dm^2
Geschwindigkeit: 113km/h
Schubverhältnis 2:1
Luftschraube 12x5,5

Zum Glück war das Teil 2 Monate nicht lieferbar und ich habe mich noch einmal eingehend im Internet kundig gemacht. Dort konnte ich mehrfach lesen, dass es mit der Robustheit nicht weit her ist. Es gibt Berichte, daß die YAK54 ohne "Feindeinwirkung" in der Luft bei relativ harmlosen Figuren zerbricht - und komischer Weise immer an der gleichen Stelle (hinter der Kabinenhaube). Das lässt einen Konstruktionsfehler vermuten. Außerdem las ich, daß die YAK ohne Motorkraft wie ein Backstein runter kommt.
Ich stornierte meine Bestellung und suchte nach einer probaten Alternative. Durch meinen Modellbauhändler kam ich auf die Acromaster von Multiplex.