Mostfun

 Lange Zeit habe ich gewartet - auf die Eurofighter. Ich war auf der Suche nach einem Impeller-Jet. Er sollte auf jeden Fall eine "360°"-Vektor-Steuerung haben. Er sollte weiterhin einen guten Ansaugtrakt haben. Das bedeutete für mich, entweder ein Rohr in der Form einer Mig21 oder ein Einlass wie die F16, unter dem Cockpit. Ein Hosenrohr wie in einer F15 oder einer Phantom bedeutete für mich eine mögliche Verwirblung bei der Zusammenführung .

Da sah ich die Eurofighter. Ok, für mich erst einmal von der Optik keine Schönheit, aber sie hatte alles was ich suchte, plus Canards - so was wollte ich auch einmal haben. In der früheren Beschreibung wurde erwähnt, das das Fahrwerk "rasentauglich" sei. Auch das  ein Kriterium für unseren Vereinsacker.

Den letzten Ausschlag gab dann ein Forum in dem die Flugeigenschaften gelobt wurden und einige beeindruckende Cockpit-Mods gezeigt wurden. Das bei der Freewing Eurofighter ohnehin sehr detaillierte Cockpit mit angeblich 160 Einzelteilen wurde dort in Sachen Realismus auf einn enorm hohes Niveau gebracht.

Gekauft, dachte ich. Allerdings war auf der Homepage www.ready2fly.ch der Satz "Lieferbar im Winter" zu lesen - und das im Sommer. Der Winter kam, aber die EF war nicht lieferbar. 2014 war vorbei, aber die Homepage schien wie eingefrohren. Irgendwann Anfang 2015 war dann die Meldung da, dass die EF verfügbar war. Ich habe die Meldung um 6:00 Früh bekommen und sofort bestellt. Nach ein paar Tagen war wieder der Satz "Lieferbar im Frühjahr" zu lesen - Glück gehabt!

Zeitnah kam dann auch das Paket - groß und leicht:

Nach einer seltsamen Bemerkung bei einer Vereinssitzung unseres Modellflugvereins kam bei mir der Wunsch auf zum Adventsfliegen etwas besonderes zu machen.

 

Idee

Der erste Ansatz war, mit meiner Fun-Cub Christbaumkugeln in den Himmel zu schleppen. Zuerst normale, dann welche aus Kunststoff. Aber ich hatte Bedenken dass die Kugeln eher unmotiviert in einem steilen Winkel am Faden hängend keine besonders gute Figur manchen könnten. Die nächste Idee waren Styroporkugeln aus der Bastelabteilung zu Weihnachtskugeln umzubauen - größer und auch leichter als die Originale.

Es gibt in der Bastelabteilung auch Styroporringe - warum also keinen Adventskranz bauen. Oder einen Ringflügler in der Form eines Adventskranzs?

Letzten Endes machte die Idee eines fliegenden Weihnachtsbaums das Rennen.

 

Design 

Nun kommt die Flugerprobung und die obligatorischen Daten. Aus dem Erstflug habe ich mit genommen, dass die Oberseite der Horten Farbe braucht, um sichtbarer zu werden.

Ich habe ein paar Streifen Oratrim auf die Oberseite gebügelt.

Eigentlich wollte ich schon letztes Wochenende fliegen, aber das Wochenende war gezeichnet von immer wiederkehrenden Böen, die ein Landen unkalkulierbar machten.

Hier ist Werner bei der Begutachtung zu sehen.

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Aufteilung der Komponenten (Konzept)

Die Lage der Komponenten bestimmt die Menge des Trimbleis, die Kabellängen und damit auch das Fluggewicht. Außerdem beeinflusst die Lage auch die Störfestigkeit und das thermische Verhalten. Aus dem Grund fange ich sehr früh an, mir Gedanken über die Lage der Komponenten zu machen. Hier noch ein frühes Konzept, das aber wegen des Schwerpunkts nicht funktioniert hat (wusste ich damals noch nicht). Ganz vorne an der Nase hatte ich den Akku vorgesehen. Kurz dahinter sollten die beiden Regler und der BEC zum liegen kommen. Der leichte Empfänger sollte hinten im Rumpf zum liegen kommen.