Mostfun

Nach nun doch über einem Jahr habe ich von Julian, jemand der den Logger nachgebaut hat, die Info bekommen, dass der Artikel des Loggers einige Fehler hat. Nachdem ich mich nochmals in das damalige Kurzprojekt rein gedacht habe, habe ich nun den korrigierten Schaltplan und die fehlenden Infos nachgetragen. Vielen Dank noch einmal für das Feedback. Hier nun der korrigierte Artikel:

Werner vom Verein rief mich neulich an und sagte mir, dass er an seinem Hubschrauber gerne die Motortemperatur messen möchte und ob ich eine Idee hätte. Nun ja, Ideen hatte ich viele. Nach einiger Zeit haben wir uns darauf geeinigt, dass für seinen Fall ein digitaler Temperatursensor DS18B20 von Maxim ganz gut geeignet wäre.

Nun ging es darum, diesen Sensor auch auszulesen, die Temperatur anzuzeigen und gegebenfalls auch über die Zeit zu loggen. Das hörte sich ganz nach einem Arduino an.

So sieht mein Patch für das 12V-Ladegerät von DJI, das leider bei 12V noch nicht lädt, aus:

Mit dem Teil funktioniert jetzt alles wunderbar. Aber was in aller Welt ist das? Der Patch besteht im Wesentlichem aus einem Step-Up-Wandlermodul vom "Chinesen" verkauft bei Amazon, einer KFZ-Dreifachsteckdose, einem 12V Zigarettenanzünder-auf-USB-Adapter, etwas Holz und etwas Gitter.

Nach ziemlich genau einem Jahr gibt es jetzt eine neue JetiLog-Version.

Nach dem Jahr Testphase hat sich der JetiLog oftmals als sehr nützlich herausgestellt und einige Flugparameter konnten nachträglich einfach analysiert werden. Allerdings hatte das gute Stück einen Haken. Wenn ich nicht zügig die Dateien von der SD-Karte gezogen habe, waren irgendwann so viele Dateien auf der Karte, dass ich meine Not hatte, die Logs den einzelnen Flügen/Flugzeugen zuzuordnen. Machmal klappte es noch über die Zellenzahl und dem Stromverbrauch. Zur Erinnerung: Der JetiLog2 hat pro Einschalten des Senders ein Logfile mit fortlaufender Nummer aufgemacht.

Im Herbst 2015 fand ich bei Reichelt-Elektronik einen sehr interessanten Baustein, den RV-3029 C2. Dieser Baustein ist ein kleiner Chip, der eine Echtzeituhr eine Backup-Batterieumschaltung und den Quarz integriert hat. Das Teil ist außerdem temperaturkompensiert, läuft mit 5,5V..1,4V und lässt sich einfach mit einer I2C-Schnittstelle ansprechen. Was brauch man mehr?

...die Alternative, wenn nichts anderes mehr bleibt

ELSE 

Nach den Erfahrungen mit den Pro-Control-Reparaturen habe ich den Entschluß gefasst, selbst ein paar Platinen zu machen - so einfach wie möglich. Unbedingt erforderlich ist im Prinzip eine CPU und einige Schaltmodule. Zuerst wollte ich Lowside-Treiber nehmen. Allerdings fielen die dann wieder der Vernunft zum Opfer. Wenn man weiß was man tut und nur LEDs ansteuern will, reichen auch N-Kanal-FETs. Diese sind billig und können dank niedrigem Einschaltwiderstand richtig viel Strom ab. 

Die Stromversorgung für den Prozessor nehme ich aus dem Empfänger (Servokanal). Gleichzeitig kann über diese Verbindung das Leuchtverhalten der LED beeinflusst werden.