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Eigentlich wollte ich schon letztes Wochenende fliegen, aber das Wochenende war gezeichnet von immer wiederkehrenden Böen, die ein Landen unkalkulierbar machten.

Hier ist Werner bei der Begutachtung zu sehen.

 

Impellercheck

Die LEDs sind gut hell.

 

Hier ein kleines Video:

Erstflug

Diesen Samstag war das Wetter so gut, dass ich einen Erstflug wagen konnte.

Hier sieht man die Unterseite meiner Horten und mich.

Die Oberseite ist noch nicht richtig behandelt. Eigentlich wollte ich die auch lackieren, aber das kommt noch.

Auf diesem Bild sieht man schön die Schubrohrverlängerungen und den Anstellwinkel.

Der am häufigsten gefallene Satz auf dem Flugplatz war: "ich glaube die Schubrohre sind nicht gleich".... Der zweithäufigste Satz war übrigens: "Jenny, ich sehe Deine Horten nicht mehr" aber dazu später.

Die Unterseite ist wie erwähnt im Zebra-Look. Die schwarzen Streifen sind Oracover mit 80°C gebügelt. Das Muster ist recht einfach zu schneiden, wenn man sich einmal ein paar Fotos von Zebras genauer angesehen hat.

 

Kurz erwähnt meine kleine Horten lebt auch noch.

 

Ein Vereinskollege hatte diese Idee: ein Tandemflug mit anschließender Trennung in der Luft. Ok, das mit dem Starthaken ist etwas schwierig.

Die Cockpitbeleuchtung bei voller Sonneneinstrahlung. Sie ist immer noch gut sichtbar. Auf den Tragflächen habe ich aus Gewebeisolierband und einem Rollenschneider mit Wellenklinge Turbulatoren aufgeklebt.

Hier noch ein weiteres Gruppenfoto. Die rote Horten ist von Wolfgang.

Hier der Start. Michi ist unser Starter mit der meisten Erfahrung. Hinter mir steht Wolfgang für Tipps bereit.

Konzentration...

Perfekt! Die Horten geht in einem flachen Winkel in die Luft.

Keine Drift in eine Richtung

Airborne! Der zweitschwierigste Teil nach der Landung ist damit schon einmal geschafft.

Nach ein paar Runden habe ich dann die Beleuchtung eingeschaltet. Hier sieht man die einen seitlichen Antikollisionsblitzer bei der Arbeit.

Hier die Positionslichter und die beiden Landescheinwerfer. Die Beleuchtung ist ein echter Gewinn.

Zu guter Letzt, in der Mitte ist der untere Antikollisionsblitzer zu sehen. Ich habe lange überlegt, ob eine LED am Rumpfboden das Landen überleben wird. Sie hat es überlebt. Der Trick ist die Nähe zum Starthaken.

Der Sichtwinkel der LEDs ist sehr gut.

 

Zurück zum zweit häufigst gefallenen Satz mit der Sichtbarkeit der Horten. Am Starttag war der Himmel grau mit Wolken behangen. Ich versuche zu demonstrieren, wie das war wenn man kein Zoomobjektiv auf der Nase sitzen hat.

Hier fliegt die Horten recht nahe (50...100m) vorbei. Sichtbarkeit gut, Lageerkennung gut.

Suchbild1: Der Einfachheit halber fliegt hier die Horten an der wohl letzten verbleibenden blauen Ecke im Himmel vorbei. Sichtbarkeit ist noch ok, Lageerkennung...hmm

Suchbild 2: Hier ist die Horten von der Seite zu sehen, bietet also eine große Fläche um gesehen zu werden. Nach dem Eindrehen ist sie dann erst einmal für eine (gefühlte) Sekunde weg, um dann wieder, durch die Reduzierung der Distanz, sichtbar zu werden.

Die Beleuchtung hat bei dem Problem sehr gut geholfen.

Die Landung. Da der Wind aus Südwest kam, musste ich zwischen zwei Wäldchen und einem Hochspannungsmasten die Fuhre vorsichtig reinzirkeln, dabei Höhe abbauen und den Platz treffen.

Im Video sieht man auch dass die Horten immer wieder aus der Bahn gekippt ist.

Noch nicht ganz geschafft. Die Horten eine Spannweite über dem Boden.

 

Hier das Video vom Erstflug. Kameramann war Indy. Die Startphase habe ich mit zwei Kameras und einer Zeitlupe noch einmal verdeutlicht. Die Flugzeit war ziemlich genau 5Minuten. Der Stromverbrauch war 3678mAh (UnisensE). Bei dem Erstflug hatte ich einen Maximalstrom von 114A. Die maximale Drehzahl der Impeller war 45000U/min. Maximalhöhe 192m über Grund. Der Akku ist bis auf 13,76V eingebrochen.

Nach dem Flug war der Akku handwarm. Die Regler waren ebenfalls leicht warm, aber nicht heiß.

 

Zwei Horten in der Luft

Nach erneutem Laden haben wir dann noch einen Flug mit zwei Horten gleichzeitig gewagt. Leider war da Indy nicht mehr da, so dass ich mit meiner GoPro auf dem Kopf filmen und gleichzeitig fliegen musste. Ich habe versucht, durch Ausschnittvergrößerung beim Videoschnitt die Horten noch raus zu arbeiten. Bemerkenswert ist die Landung, die bei nahezu Windstille vollzogen wurde. In dem Video habe ich die Landung noch einmal in Zeitlupe dran gehängt.

Bei diesem Flug habe ich aus dem Akku 4400mAh raus gezogen (habe auch eine Kapazitätswarnung bekommen). Die Flugzeit war etwa 6,5 Minuten.

 

Fazit:

Meine Horten verliert in der Kurve noch viel Höhe. Da muß ich an der Querruderdifferenzierung noch was machen. Die Schubvektorfunktion hat kaum Wirkung. Ich bin mit 40% geflogen. Diesen Wert werde ich wohl erhöhen. Der Sound ist mit den Wemotec-Impellern sehr gut. Allerdings kann ich derzeit keinen Unterschied zwischen Halbgas und Vollgas feststellen. Da muss ich wohl noch einmal ein GPS einbauen.