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 OpenFire3

Auch hier baue ich auf den voran gegangenen Artikeln (OpenFire1 und Openfire2*) auf.

Hardware 

OpenFire3 benutzt für jeden LED-Streifen einen eigenen Pin an der CPU. Deshalb gestaltet sich der Aufbau von den Streifen recht einfach. Die Streifen werden entsprechend zerschnitten (jeweils 15 LEDs) und dann wird entweder eine 3/4-polige Stiftleiste angelötet oder man verbindet die Streifen direkt mit der Platine.

 

Selbstgebaute Platine:

Eigentlich ist da nur noch die mechanische Halterung der Strings, weil jetzt von jeder Platine 4 Din-Leitungen weg gehen, hoffentlich mit GND. Außerdem werden die Versorgungen (5V und GND) mit Kabeln versehen. Ein Durchschleifen der Versorgung ist ebenfalls möglich.

 

Fertige Platine:

Die Leiterplatte muss für OpenFire3 so modifiziert werden:

Din(1)..Din(4) werden mit Kabeln versehen, idealerweise wird der GND mit geführt und alles miteinander verdrillt. Die Versorgungen (5V und GND) bekommen ebenfalls ein Kabel, die Platinen 2..5 können die Versorgung über kurze Kabel von der vorangegangenen Platine bekommen.

Alternative Speisung

Sollen auch die Strips von Openfire2 im OpenFire3 funktionieren ergibt sich das Problem der Rückführung, die dann mit den Signalen der CPU kollidiert. In dem Fall muss die Leiterplatte modifiziert werden:

Mit einem scharfen Cuttermesser werden auf der Unterseite die markierten Leiterbahnen unterbrochen. Ob die Leiterbahn wirklich weg ist, kann mit einem Multimeter geprüft werden.

Anschließend werden jeweils vier Kabel an die vier Eingänge (Anschluß siehe oben "IN") gelötet. 

Verkabelung

Die 5V und der GND können wie oben angegeben durchverbunden werden:

 Wer da ein Schema einhält vermeidet Fehler.

So sieht dann der Stack für das Openfire3 aus:

 ... für die stehende Variante. Ich habe den Stack noch einmal für die Hängende Variante umgebaut, denn ich brauche es ja für meinen Balkon. 

Balkonvariante

Wie geht die hängende Balkonvariante? Nun, zum einen Hängt das Teil irgendwo und die Strings hängen von dem oberen Punkt herab. Weil man von unten kuckt, wäre es nicht "glücklich" wenn die Streifen nach oben leuchten. Für dieses Problem gibt es wieder zwei Lösungen. Die erste ist, man vertauscht den Stecker in dem man alles dreht. oder man dreht die Platine um. Unten ist oben und oben ist unten. Damit passt auch wieder die Pinbelegung, die LEDs strahlen nach unten und fertig ist der Umbau. Bei der mittleren Variante (60LEDs/m) sollten die Buchsenleisten dann natürlich auf Top (dem neuen Bottom) gelötet werden, damit das mit dem Rasten funktioniert. Die Kabel gehen bei meiner hängenden Variante natürlich auch nicht nach unten sondern nach oben (Wetterschutz). Die CPU befindet sich über dem Stack.

Hier ein paar Fotos, um das zu erläutern:

Die 20 Datenleitungen werden sauber aufeinander gelegt und mit etwas Schrumpfschlauch fixiert.

 Da mein Drucker seit gefühlt 80 Stunden mit meinem Adler-Druck beschäftigt ist, habe ich leider moch keine Abstandsrollen montieren können. Auf die Schnelle geht auch Gaffa-Tape als Kurzschlusschutz.

So hängt das Teil an einem Draht der mit einer Öse an der Schraube befestigt wird am Balkon:

 

Wichtig bei der hängenden Variante:

Der Aufstiegseffekt muß umgelötet werden. Die LED0 ist die unterste LED, d.h. der Stecker muss von der DIN-Seite auf die DOUT-Seite gelötet werden (NUR GND und 5V!!!!). Anschließend wird das grüne Kabel (ist DIN) mit einem Kabel zum DIN (LED0) verlängert. Mit dem Umbau kann der Streifen oben angesteckt werden, und der Aufstiegseffekt läuft richtig rum.

 

Der Aufbau

Als krönender Abschluss für heute, und weil ich mich morgen über die Softwareanpassung werfen will hier der komplette Kabel-Wust. Man sieht, das hier doch einiges mehr an Kabeln an der CPU hängt.

Ganz Witzig: das CPU-Board wird jetzt vom Stack versorgt, auf der anderen Seite sind die Lötaugen für die Versorgung des Aufstiegseffekt ("Tail") der mit dem Stecker der original an den Strings war funktioniert (Recycling).

 

Die 30LEDs/m Variante

Nun, für die hängende Balkonvariante habe ich nun auch die 30LEDs/m-Streifen verwendet. Die Verarbeitung ist so einfach wie die 60LES/m Variante. Das Lötraster ist 2,54mm was für die Stecker und für die Leiterplatte perfekt ist. Wiziger Funfact am Rande: die Streifen sind alle 15 Leds gelötet, also genau die Stückelung, die ich aktuell auch für das OpenFire verwende. Dadurch geht das Abzählen beim Trennen besonders einfach. Ich habe 3 Rollen a 4m für den Aufbau verwendet, wobei als Aufstiegseffekt besonders lange 60 LEDs vorgesehen sind. Die Aufteilung ist aber bei OpenFire auch variabel. 

 

Jennys Insel

Meine kleine Insel, in der alles entsteht:

Mein Arbeitsbereich, manchmal habe ich noch 2 Quadratmeter für den Bürostuhl und für die Füße. Aber das Arbeiten ist extrem effizient. Hier ist alles Griffbereit und man möge es kaum glauben, es hat ein System. 

 

Software

Die aktuelle Software ist unter der Rubrik "OpenFire Software" beschrieben und herunterladbar. Ich habe sie mit einem Arduino Uno getestet.