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Mein Witz (Widerstand ist thermisch zwecklos) ist inzwischen zwar nicht in die Jahre gekommen, aber ich hatte bei der Benutzung ein paar Verbesserungen, die ich nun eingepflegt habe.

Witz2 basiert wie der Vorgänger auf dem TS19377, einem LED-Controller auf SO8-Basis. Der Baustein funktioniert ab 3,6V bis 23V und kann LEDs bis 2A treiben.

Hier also die Version 2 der Platine:

Neulich habe ich einmal wieder etwas an mein Labornetzteil hängen wollen. Dabei fiel mir das Laborschnur-Krokoset (rot/schwarz) von Pollin in die hände, das ich vor ein paar Jahren gekauft hatte.

Nachdem ich meine Schaltung am Netzteil hatte, hatte ich komische Funktionsstörungen. Es stellte sich heraus, dass das rote Kabel einen Wackler hatte.

Ich habe daraufhin die Isolierung über der Krokodilklemme aufgeschnitten. Was ich da gesehen habe, habe ich kaum glauben können:

Das Kabel wurde nur mechanisch an die Krokoklemme gekrimmt. Das offene Ende des Kabels (einfach isoliert) lag mehr oder weniger zufällig auf der Klemme auf, was die wackelige Stromzufuhr erklärte. Als ich das Kabel durchtrennte, um es anständig an die Klemme zu bringen der zweite Schock: man beachte den Kupferquerschnitt innerhalb des  Kabels. Es wäre schön, wenn Pollin da einen Warnhinweis im Katalog und auf der Verpackung machen würde. Dieses Kabel ist definitiv nur für Niederspannungsmessungen geeignet, wenn es nicht gerades wackelt.

 

Das schlimme ist, dass dem Kabel das Innenleben nicht anzusehen war.

Noch ein Else? Ist das ein Witz?

In gewisser Weise kann ich die Frage mit "Ja" beantworten, ich habe auf dieser Platine das ursprüngliche ELSE (Lichtsteuerung) mit, wenn man so will 4 Witz (Widerstand Ist Thermisch Zwecklos) kombiniert. Dazu habe ich einen Baustein benutzt, die in unseren Regionen recht unbekannt ist/war, der PT4115. Dieses IC besticht durch seine geringe Anzahl von Bauelementen und den weiten Bereich der Anwendung. Der  Baustein ist von der Firma PowTech und ist über Aliexpress für 4,54 Euro erhältlich - bei 100 Stück (siehe Bild). Aber nicht nur der Preis ist "heiß":

  • Betriebsspannung 6V..30V (ideal für Modellbau)
  • Ausgangsstrom: bis zu 1,2A (das gibt Licht)
  • Schaltfrequenz bis zu 1MHz (kleine Komponenten)
  • Effizienz: bis zu 97% (wenig Wärme)
  • Modus: dimmbar, steuerbar
  • Halbwegs lötbarer Footprint
  • Schaltung ist stepdown.

Was will man mehr?

 

Das typische Applikationsschaltbild zeigt (neben dem Gleichrichter, den wir nicht brauchen) 5 Komponenten neben der LED - das war es!

Als wir in die neue Weide eingezogen sind, hat uns die ehemalige Pächterin ihr Leid über die Solaranlage erzählt. Allerdings würde die Anlage nun (nach einem Umbau) ausreichend Energie liefern um die Stallbeleuchtung zu betreiben. Wir hatten allerdings vor, sowohl den Elektrozaun, als auch die Wasserpumpe und diverse andere Lichtquellen zu betreiben.

Wir haben folgende Verbraucher:

  • Licht: 106W (mit Schaltern separat schaltbar)
  • Wasserpumpe: 38W
  • Weidezaungerät: 0,5..4,2W

Damit rechne ich mit einem täglichen Energiebedarf von ca. 38..130Wh je nach Bewuchs am Elektrozaun, im Winter gegebenenfalls durch das Licht auch mehr.

Aus dem Grund habe ich gleich am Anfang angeregt, die Solaranlage zu verbessern.