Mostfun

Am letzten Tag im August war es soweit, dass unsere Pferde wieder von der Offenstall-Weide, die kahl gefressen war, zur Sommerweide geführt werden musste. Da war zwischenzeitlich das Gras wieder saftig und grün gewachsen. Hier unsere June, die die Vorbereitungen schon irgendwie einordnen konnte: 

Noch ein letztes Mal  den Offenstall besuchen, denn es könnte ja noch etwas in den Fressständern vergessen worden sein.

Dandy hat wieder einmal seine neue Pomade-Frisur von Uschi bekommen.

Suleika: "geht es denn jetzt los?" 

Gegenüber des Offenstalls war auch geschäftiges Treiben, denn der untere Teil der Weide ist wegen der Trockenheit geflutet geworden. Hier ein Mauersegler/Rauchschwalbe und drei Raben.  

 Im Schilf ein paar Enten und ein Vogel mit rotem Schabel (keine Ahnung was das wohl ist).

 Alle waren sich einig: es ist definitv zu warm hier.

 ...drum hat sich Balu gleich noch einmal ein kühles Bad genehmigt. Wer weiss denn wo die nächste Wanne steht. 

Nach dem Reiten hat unsere Estera auch noch einmal ein kleines Fußbad nehmen dürfen - bei der Hitze sicherlich sehr angenehm. Hier Rosina mit Estera:

 

 Uschi hat den Kofferaum offen, da könnte doch noch das eine oder andere Leckerli raus fallen...

 ....könnte...fallen...

 ...fallen. Ok, für ein "Sitz" ist doch das geschenkt!

 Ein letzter Blick auf den Offenstall, bevor es los geht.

 Das ist unser Champion

Dann ging es los. Wir haben die ganze Herde umgezogen. Das ging sehr harmonisch und auch auf der Sommerweide war keine Unruhe den Pferden anzumerken. Nach dem Abnehmen der Stallhalfter hielten unsere Pferdis noch einen Moment inne und dann ging es erst einmal im Galopp über die Weide. Hier ein Video:

 

Nachdem die Raufe gecheckt war, ging es erst einmal an´s Grasen.

 

  

 

 Elvis hat uns dann wieder zurück Begleitet.

 Hier noch ein schönes Bild von unseren Hausraben...

  

 

Heute wieder ein Bericht von der Weide. Der obere Teil des Offenstalls hat sich zur trocken Steppe verwandelt, der untere Teil ist dann Aufstauen des Flusses derzeit ein Feuchtbiotop.

 

 

Gestern war es wieder einmal so weit. Die Sommerweide ist so gut wie abgefressen, Die Pferde müssen auf die Weide im Offenstall. Dumm nur, dass dieses Wochenende das mit Abstand heißeste Wetter in diesem Jahr hat. Außerdem hatten die Bremsen sich schon einen Latz umgehängt und warteten im niedrigen Strauchwerk auf ihr Abendessen.

Ein wunderschöner Tag auf der Weide.

 

 

Hier gibt es ein Video:

 

 

 

Am 28.5.2014 ist Estera bei uns eingetroffen.

Hier das Video von der Ankunft:

 

Das also ist Estera. Ob ihr der Name bleibt, mal sehen.

Offenbar ist die restliche Herde sehr an ihr interessiert, allen voran

natürlich Dandy, der Herdenchef, und auch Lorenzo, der gerne der Herdenchef wäre.

Sonderlich beeindruckt ist sie nicht vom Macho-Gehabe der beiden. Links ist Lorenzo zu sehen, rechts Dandy.

Sie durchschaut natürlich sofort, dass Lorenzo nicht der Herdenchef ist, und geht zielstrebig zu Dandy.

Sie weiß also offenbar, was sie will und dass sie bei ihm den Schutz bekommt, den sie - zumindest

anfänglich - braucht.

 

Unbeeindruckt und offenbar ohne Angst läuft sie mit der Herde. Sie wird nicht lange brauchen, und sie ist integriert.



 

 

Am 23.04.2014 habe ich Sano und die anderen Pferde zur Sommerweide gebracht, sie waren alle sehr glücklich, ausgelassen und sehr zufrieden. Auch Sano ist über die Weide galoppiert und hat sich sichtlich gefreut, frisches Gras unter den Hufen zu haben.

Am 24.04.2014 um 10.00 Uhr habe ich die Nachricht erhalten, dass mein Sano tot auf der Weide liegt. Er ist offenbar in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gestorben, einfach so, ohne vorher krank zu sein, ohne dass ich und auch er auch nur geahnt hätten, dass es so weit ist. Er ist beim Fressen einfach umgefallen, er hatte noch das Maul voller Gras.

Der Schock war unbeschreiblich, und ich weiß, dass ich nie einen Ersatz für ihn finden werde. Die Lücke werde ich sicherlich schließen, denke ich, aber ein Pferd wie ihn werde ich niemals wieder haben.

Ich hoffe, er trifft dort, wo er jetzt ist, seinen Freund Picasso wieder, mit ihm ist er aufgewachsen und mit ihm hat er 16 Jahre seines Lebens verbracht, bis Picasso eingeschläfert werden  musste.

Ich kann mit der Gewissheit, dass ich ihm sieben wunderschöne Jahre geben konnte, und er mir, an ihn denken.